Christkind oder Sinterklaas - oder doch lieber beide?
Ein Weihnachtsmärchen aus Österreich und Holland
Wie wundervoll, wenn in einer Familie zwei Weihnachtstraditionen ein gemeinsames Zuhause finden und auf ganz persönliche Weise gefeiert werden dürfen.
In Österreich freut ihr euch am 24. Dezember auf das Christkind – auf ein warmes, festlich geschmücktes Zuhause, den Duft von Tannenzweigen, Kerzenlicht und vertraute Melodien wie „Stille Nacht“ oder „Oh Tannenbaum“.
In Holland hingegen bringt Sinterklaas bereits am 5. Dezember fröhliche Gedichte, liebevolle Überraschungen und natürlich „Pepernoten“ (keksartiges Konfekt), jene köstlichen Süßigkeiten, die zu dieser Zeit auf gar keinen Fall fehlen dürfen. Zu dieser Zeit steht in Holland der Weihnachtsbaum oft schon festlich geschmückt im Wohnzimmer. Als Familie findet ihr dabei liebevoll eure goldene Mitte – der Baum darf etwas früher einziehen, damit ihr seine funkelnde Schönheit länger genießt, während gleichzeitig die österreichische Tradition achtsam mitgetragen wird.
Wenn Eltern aus Österreich und Holland kommen, entsteht ein liebevolles Weihnachtsmärchen:
Ihr begrüßt gemeinsam den Sinterklaas, backt holländische Leckereien wie Waffeln von Opas Rezept, singt österreichische Weihnachtslieder, teilt Geschichten aus beiden Ländern und gestaltet Rituale, die eure Kinder ein Leben lang begleiten werden. So wachsen sie mit zwei Herzen voller Traditionen auf, vertraut, geliebt und wertvoll.
Nichts geht verloren, im Gegenteil: Die Vielfalt macht euer Fest der Liebe noch wärmer, besinnlicher und als Familie einzigartig. Ein Weihnachten, das zeigt, wie schön kulturelle Verbundenheit leuchtet.



Gerade in diesen Zeiten, wo Mama und Papa im Homeoffice noch mehr als sonst vor dem Bildschirm von Computer und Handy sitzen, schauen sich die Kids ganz schön viel von den Großen ab. Die Kleinen lernen dabei vermutlich viel mehr als es uns bewusst ist. Früher haben sie aus Bauklötzen und DuploLego Türme gebaut. Heute murmelt der Knirps mit dem Klötzchen am Ohr vor sich hin, er telefoniert mit Opa.
Dabei macht uns das Handy oft selbst schon nervös. Ooooh, da sind mehrere neue Nachrichten im Chat und Mails, da schauen wir mal schnell rein, ob es was Wichtiges ist.
Das häufige Öffnen von verschiedenen Apps und das Runterscrollen von Texten oder neuen Nachrichten bedeutet für unser Gehirn eine Menge Arbeit. Es muss viele kleine Informationen ganz schnell hintereinander verarbeiten. Wir merken es nicht, aber das kostet uns Kraft. Damit unser Gehirn das packt, lernt es, sich nicht auf alles 100% zu konzentrieren. Wir gewöhnen uns mehr und mehr daran, viele verschiedene Informationen aufzufassen und müssen uns jedes Mal in Millisekunden entscheiden, ob das was reinkommt wichtig ist und wie wir damit umgehen (gleich erledigen, für später merken, löschen, und so weiter). Das kann dazu führen, dass es uns mit der Zeit immer schwerer fällt, uns auf länger auf eine Sache zu konzentrieren, weil wir uns eben an das „Denken in vielen kleinen Schnipseln“ gewöhnen.
Natürlich ist ein Handy trotzdem ein großartiges Ding und heutzutage Alltagshelfer in fast allen Lebenslagen. Das darf es auch sein. Als die Großen sollten wir uns gleichzeitig auch bewusst sein, wie unser Umgang mit dem Handy auf die Kleinen wirkt. Denn sie lernen die Welt erst einmal durch uns kennen und nehmen erstmal an, dass das dann so gut und richtig ist, wie es die Großen machen.



3 Tipps für einen bewussten Umgang mit dem Handy:
- Sich selbst beobachten und Gewohnheiten hinterfragen – wie oft schaue ich eigentlich, ob es was Neues gibt im Handy? Ist es jedes Mal wirklich, wirklich wichtig? Wie wäre es, wenn ich jedes Mal vor dem Draufschauen kurz überlege, ob das mir gerade hilft oder mich eher ablenkt?
- Benachrichtigungen (Push-Nachrichten) auf Stumm schalten oder ganz deaktivieren – Das geht in den Handyeinstellungen oder in der App direkt. Dann rappelt es nicht in der Hosentasche und es gelingt leichter, mal eine Zeitlang abzuschalten.
- Mal ohne Handy rausgehen und schauen was passiert – so gewöhnt wir es sind, das Handy immer dabeizuhaben, manchmal ist es wohltuend es daheim zu lassen. Dann gibt es das Foto nur als Erinnerung im Kopf und für Oma eine schöne Geschichte von den Erlebnissen. Vielleicht waren diese sogar ein kleines bisschen intensiver ohne die Ablenkung von Handynachrichten.
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