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Schulstart …

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Ein Glückstipp von Manfred Rauchensteiner.

Wie können wir das halbwegs entspannt meistern?

Alljährlich bereitet der Schulstart unterschiedlichste Emotionen in ganz vielen Menschen. Bei Kindern und Eltern, sogar im gleichen Haushalt lebend, unterschiedliche Gefühle. Ist das nicht spannend? Wenn man dabei genau hinsieht, hat es scheinbar mit dem Umstand des Schulbeginns nicht wirklich viel zu tun …

Ich möchte dies zum Anlass nehmen um generell das Auftauchen von Gefühlen in unserem Körper erklären. Wie kann es sein, dass Menschen die das gleiche Ereignis erfahren, auf so verschiedene Weise wahrnehmen? Die einen freuen sich total darauf, manche sind relativ unbeeindruckt, andere wiederum werden von Ängsten und Sorgen geplagt. Bei ziemlich klarer Beobachtung, kann man also zu der Feststellung kommen, dass es mit dem Ereignis selbst NICHTS zu tun haben kann, denn ansonsten müssten es ja alle relativ gleich wahrnehmen. Dem ist jedoch offensichtlich nicht so! Das Tool, dass dafür zuständig ist im menschlichen Körper, ist die faszinierende Möglichkeit der Vorstellungskraft (Immagination).

  1. Ein Kind, welches sich vorstellt, wie unglaublich spannend und lustig die kommende Zeit werden wird … das sich freut auf die Klassenkameraden oder manche Lehrer (auch das gibt es!), wird guten Mutes und freudig das Kommende erwarten.
  2. Ein anderes Kind, welches sich vorstellt, dass es nun immer gegen den eigenen Willen so bald in der Früh aufstehen muss, in einem vollgestopften Bus anreisen, von Lehrern bzw. Eltern nun wieder ein Jahr gequält wird … erzeugt völlig andere Gefühle im eigenen Körper.

Auch Mütter/Väter (auch oft Omas und Opas) haben ganz unterschiedliche Vorstellungen, wie nun dieses neue Schuljahr verlaufen wird bzw. verlaufen könnte. Die, die voll im Vertrauen sind, dass es ganz wunderbar wird – für sie selbst oder das Schulkind, werden ganz zuversichtlich dem Kommenden gegenüber sein. Alle anderen, die sich Sorgen machen, egal worüber, werden eine schmerzliche Zeit beginnen.

Es ist also DEINE ganz persönliche Entscheidung, wie es dir bei dem Gedanken „Schulstart“ geht. Wie das Schuljahr tatsächlich verlaufen wird, das wirst du erst erleben – ungeachtet dessen, wie und was du dir vorgestellt hast, denn von der Zukunft hat dein Verstand KEINE Ahnung! Hatte er nie und wird er nie haben … Du kannst dich mit deinen Gedanken jetzt schon fertig machen, oder eben nicht. Du kannst als Elternteil deine Kinder mit deinen Ängsten, Befürchtungen, Drohungen und Sorgen jetzt schon vollpumpen, oder eben nicht.

Es ist DEINE WAHL !

Entspannt, zuversichtlich, im Vertrauen, dass alles klappt … ist die Wahl, die ich empfehle! Damit geht es DIR gut, du strahlst diese Energien aus, machst keinen Stress … und was kommen wird, wird kommen …

… und mit oder ohne COVID … das ist auch nicht der Punkt.

Hier erfahren Sie mehr über MANFRED RAUCHENSTEINER …


3 Tipps zum Ausprobieren

Gerade in diesen Zeiten, wo Mama und Papa im Homeoffice noch mehr als sonst vor dem Bildschirm von Computer und Handy sitzen, schauen sich die Kids ganz schön viel von den Großen ab. Die Kleinen lernen dabei vermutlich viel mehr als es uns bewusst ist. Früher haben sie aus Bauklötzen und DuploLego Türme gebaut. Heute murmelt der Knirps mit dem Klötzchen am Ohr vor sich hin, er telefoniert mit Opa.

Dabei macht uns das Handy oft selbst schon nervös. Ooooh, da sind mehrere neue Nachrichten im Chat und Mails, da schauen wir mal schnell rein, ob es was Wichtiges ist.

Das häufige Öffnen von verschiedenen Apps und das Runterscrollen von Texten oder neuen Nachrichten bedeutet für unser Gehirn eine Menge Arbeit. Es muss viele kleine Informationen ganz schnell hintereinander verarbeiten. Wir merken es nicht, aber das kostet uns Kraft. Damit unser Gehirn das packt, lernt es, sich nicht auf alles 100% zu konzentrieren. Wir gewöhnen uns mehr und mehr daran, viele verschiedene Informationen aufzufassen und müssen uns jedes Mal in Millisekunden entscheiden, ob das was reinkommt wichtig ist und wie wir damit umgehen (gleich erledigen, für später merken, löschen, und so weiter). Das kann dazu führen, dass es uns mit der Zeit immer schwerer fällt, uns auf länger auf eine Sache zu konzentrieren, weil wir uns eben an das „Denken in vielen kleinen Schnipseln“ gewöhnen.

Natürlich ist ein Handy trotzdem ein großartiges Ding und heutzutage Alltagshelfer in fast allen Lebenslagen. Das darf es auch sein. Als die Großen sollten wir uns gleichzeitig auch bewusst sein, wie unser Umgang mit dem Handy auf die Kleinen wirkt. Denn sie lernen die Welt erst einmal durch uns kennen und nehmen erstmal an, dass das dann so gut und richtig ist, wie es die Großen machen.

Tipps für einen bewussten Umgang mit dem Handy:

  1. Sich selbst beobachten und Gewohnheiten hinterfragen – wie oft schaue ich eigentlich, ob es was Neues gibt im Handy? Ist es jedes Mal wirklich, wirklich wichtig? Wie wäre es, wenn ich jedes Mal vor dem Draufschauen kurz überlege, ob das mir gerade hilft oder mich eher ablenkt?
  2. Benachrichtigungen (Push-Nachrichten) auf Stumm schalten oder ganz deaktivieren – Das geht in den Handyeinstellungen oder in der App direkt. Dann rappelt es nicht in der Hosentasche und es gelingt leichter, mal eine Zeitlang abzuschalten.
  3. Mal ohne Handy rausgehen und schauen was passiert – so gewöhnt wir es sind, das Handy immer dabeizuhaben, manchmal ist es wohltuend es daheim zu lassen. Dann gibt es das Foto nur als Erinnerung im Kopf und für Oma eine schöne Geschichte von den Erlebnissen. Vielleicht waren diese sogar ein kleines bisschen intensiver ohne die Ablenkung von Handynachrichten.

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