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Freddy am Bauernhof

“Schwein gehabt!”
Freddy Fit am Bauernhof

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Eine Freddy Fit Geschichte von Larissa Herzl.

Freddy Fit am Bauernhof

Schwein gehabt!

Sonnenstrahlen kitzeln Freddy Fit in der Nase, als er vor die Türe tritt. Er blinzelt zum wolkenlosen Himmel hinauf und freut sich, dass das Wetter ganz auf seiner Seite ist, denn heute will Freddy den nahegelegenen Bauernhof besuchen.

Er macht sich pfeifend auf den Weg und sieht schon aus der Ferne die alte Scheune. Auf einen Bewohner des Bauernhofes freut sich Freddy Fit besonders. Seine Freundin Zenzi Zwetschke hat ihm nämlich von einem Schwein erzählt, das dort leben und so groß wie ein Pony sein soll. Das muss er unbedingt mit eigenen Augen sehen!

Als Freddy näherkommt, hört er eine aufgeregte Stimme rufen: „Oinkbert, wo bist du?“ Freddy Fit eilt auf den Bauernhof zu. „Was ist denn hier los?“, fragt er verwirrt. Schnell versteht er, dass genau das Schwein, das er so gehofft hatte, heute endlich zu Gesicht zu bekommen, einfach ausgebüxt war. „Wir müssen ihn suchen! Wenn wir ihn nicht schnell wiederfinden, kann es sein, dass bald alle Gemüsegärten in der Gegend leergefressen sind!“, ertönt eine besorgte Stimme. „Hey, ich bin Profi darin, Verlorenes wieder zu finden!“, ruft Freddy Fit. „Meine Omama verlegt nämlich des Öfteren ihre Brille und ohne die sieht sie wirklich nichts. Einmal hat sie sogar Blumenerde statt Zimt in ihren Kuchenteig gekippt“, fügt er kichernd hinzu. Da kommt der Bauer zu Freddy gelaufen und drückt ihm einen Bund frisch geerntete Karotten in die Hand. „Vielen Dank, dass du uns helfen willst! Hier, das ist Oinkberts Leibspeise. Falls du ihn findest, kannst du ihn damit bestimmt locken.“


Also beschließt Freddy, eine Runde durch den Ort zu gehen und Ausschau zu halten. Unterwegs sieht er einige Insekten durch die Luft fliegen und manchmal spaziert jemand an ihm vorbei, doch von dem Schwein fehlt jede Spur. „Warum musste Oinkbert denn gerade heute weglaufen, ich wollte ihn doch so gerne kennenlernen“, denkt Freddy Fit betrübt. Als die Sonne untergeht ist Freddy noch immer auf der Suche und schön langsam verlässt ihn die Hoffnung,  Oinkbert heute noch zu finden. Also kehrt er um und geht mit hängendem Kopf zurück zum Bauernhof. Doch als er kurz vor seinem Ziel aufblickt, traut Freddy Fit seinen Augen kaum. Was ist denn hier los? Nur wenige Meter vor ihm steht das Schwein am Gehsteig. Und es hat tatsächlich die Größe eines kleinen Ponys! Es blickt zuerst nach links, dann nach rechts die Straße hinauf, und dann nochmal nach links, bevor es über einen Zebrastreifen stolziert. Auf der anderen Straßenseite setzt es seinen Weg fort und es scheint wirklich Ausschau nach den besten Gemüsegärten zu halten. „Hab‘ ich dich doch gefunden!“, freut sich Freddy und holt die Karotten hervor. Vorsichtig nähert er sich dem Schwein und hält ihm sein Lieblingsspeise vor den großen Rüssel. Langsam geht Freddy los in Richtung Scheune, ohne Oinkbert aus den Augen zu lassen. Und tatsächlich, es klappt! Das Schwein folgt ihm!

Die kurze Strecke ist schnell zurückgelegt und Freddy Fit spaziert, dicht gefolgt von Oinkbert, durch das Tor beim Bauernhof. Da hört man schon von allen Seiten: „Da bist du ja wieder!“, „Wo warst du nur?“ und „Vielen Dank, Freddy!“. Freddy kann es kaum fassen, dass er es wirklich geschafft hat! Er sieht, wie Oinkbert nun genüsslich seine Karotten verzehrt und ist stolz auf sich selbst, dass das Schwein dank ihm wieder sicher zu Hause angekommen ist.

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